Aktuelle Ausstellungen

Hier finden Sie alle aktuellen und beendeten Ausstellungen, zu denen der Hirmer Verlag einen Katalog veröffentlicht.

 

Alberto Giacometti

Begegnungen

Das Katalogbuch widmet sich erstmals umfassend Giacomettis Portraitkunst, die sein gesamtes Werk durchzieht. Sie zeigt die Persönlichkeit und künstlerische Weltauffassung wie kein anderer Bereich seines Schaffens.

Ausstellungsdaten:

Hamburg 26.1.–20.5.2013
Bucerius Kunst Forum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Alberto Giacometti

 

Alex Katz

New York / Maine

Der amerikanische Künstler Alex Katz wurde 1927 geboren und lebte in seiner Kindheit und Jugend in New York im Stadtteil Queens. Seine spezielle Verbindung zu Maine geht auf das Jahr 1949 zurück, als er dort die Skowhegan School of Painting and Sculpture besuchte. Als typischer New Yorker Künstler verbringt Katz die Sommermonate auf dem Land, in Lincolnville, Maine, wo er seit 1954 ein Atelierhaus besitzt.

Ausstellungsdaten:

Salzburg / Mönchsberg 9.3.2013–7.7.2013
Museum der Moderne (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Alex Katz

 

Alexander Calder

Avantgarde in Bewegung

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf zeigt ab September 2013 eine umfassende Ausstellung zum Werk Alexander Calders, einem der wichtigsten amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Erstmals nach zwei Jahrzehnten präsentiert die Kunstsammlung damit in Deutschland eine große Museumsschau dieses bedeutenden Bildhauers, der mit seinen sinnlichen und poetischen Skulpturen Kunstgeschichte geschrieben hat. Der Schwerpunkt der Werkauswahl wird in den 1930/40er Jahren liegen und sich mit Calders Entwicklung zur (luft-)bewegten, abstrakten Skulptur, den Mobiles, befassen. Der Künstler experimentierte in diesen Jahren mit unterschiedlichen künstlerischen Richtungen: Er siedelte sein Werk im Spannungsfeld zwischen den geometrischen Bildern Piet Mondrians und den verspielten Abstraktionen von Joan Miró und Hans Arp an.

Ausstellungsdaten:

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K20 Grabbeplatz 7.9.2013–12.1.2014
 (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Alexander Calder

 

Alexander Dettmar

Gemalte Erinnerung - Zerstörte deutsche Synagogen

Nach dem zweiten Weltkrieg waren von den mehr als 2800 Synagogen in Deutschland aus den Stadtbildern verschwunden. Der Künstler Alexander Dettmar ruft die Erinnerung an dieser Gebäude wach. Anhand von Fotos, Bauzeichnungen und Zeitzeugenberichten rekonstruierte er die zerstörten Synagogen. In reduzierter, einfacher Formensprache hat er neben dem Bauwerk auch immer den Verlust in den Blick genommen.

Ausstellungsdaten:

Aschaffenburg 30.4. - 7.7.2013
Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Alexander Dettmar
Painting to Remember

 

Alexander Rodtschenko

Eine neue Zeit

Alexander Rodtschenko (1891-1956) gehörte zu den treibenden Kräften der russischen Avantgarde. In seinen Werken - Gemälden, Collagen, Fotomontagen, Forografien, Skulpturen, Webdesign und Typography - brachte er die dynamische Veränderung der Gesellschaft in den ersten Jahren nach der Oktoberrevolution ins Bild: die Gestaltung einer neuen Welt.

Ausstellungsdaten:

Hamburg 8.6.-15.9.2013
Bucerius Kunst Forum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Alexander Rodtschenko

 

Anton Graff

Gesichter einer Epoche

Anton Graff war der führende Bildnismaler der deutschen Aufklärung.
Zeitgenossen bewunderten seine Fähigkeit, den Modellen »bis in das Innere der Seele« zu schauen, doch war sein größtes Verdienst, dass er die führenden Persönlichkeiten seiner Epoche porträtierte und so ein Panorama der bedeutendsten Dichter, Denker und Monarchen hinterließ.

Ausstellungsdaten:

Winterthur 22.6.–29.9.2013
Museum Oskar Reinhart (externer Link)

Berlin 25.10.2013-23.2.2014
Alte Nationalgalerie (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Anton Graff

 

Aus Dämmerung und Licht

Meisterwerke nordischer Malerei 1860-1920

Das Licht ist für die Maler des Nordens ein unvergleichliches Faszinosum. Es bezeichnet die Extreme im Erleben der Natur und wandelt sich in seinen Stimmungen zum leicht zugänglichen Medium des Emotionalen. Die Nuancen seiner Farben werden auf der Leinwand zu Chiffren der Psyche. Im Bewußtsein dieser Möglichkeiten entfaltet die Malerei der nordischen Länder um 1900 ein sensibles, manchmal eigenwilliges Themenspektrum und markiert formal originelle und nicht selten wegweisende Positionen.

Ausstellungsdaten:

Groningen 9.12.2012 - 5.5.2013
Groninger Museum (externer Link)

München 30.5.2013 - 6.10.2013
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Aus Dämmerung und Licht

Nordic Art

 

Bernhard Hoetger

Der Platanenhain

Der expressionistische Bildhauer Bernhard Hoetger (1874–1949) gehörte mit Heinrich Vogeler und Paula Modersohn-Becker zum Künstlerkreis in Worpswede. Als Mitglied der Künstlerkolonie Darmstadt erarbeitete er bereits zuvor ein skulpturenreiches Gesamtkunstwerk im Platanenhain auf der Mathildenhöhe, das zu seinen Hauptwerken zählt.

Ausstellungsdaten:

Darmstadt 26.5.–25.8.2013
Mathildenhöhe Freigelände und Museum Künstlerkolon (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Bernhard Hoetger – Der Platanenhain

Bernhard Hoetger – The Plane Tree Grove

 

Brueghel

Jan Brueghel der Ältere in der Alten Pinakothek

Die Brueghels – eine flämische Malerfamilie, die über mehrere Generationen im 16. und 17. Jahrhundert die Sammler Europas in Begeisterung versetzt hat. Eines der bedeutendsten Museen der Welt zeigt nun, was seit jeher die Kenner faszinierte.

Ausstellungsdaten:

München 22.3.–16.6.2013
Alte Pinakothek (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Brueghel

 

Der Clair-obscur-Holzschnitt im 16. Jahrhundert

Meisterwerke aus der Sammlung Georg Baselitz und der Albertina

Rund 200 Werke aus der Sammlung des Malers Georg Baselitz und aus der Albertina demonstrieren in dieser Ausstellung auf beeindruckende Weise die Entstehung und künstlerische Entwicklung des Clair-obscur-Holzschnitts im 16. Jahrhundert. Gezeigt werden besonders schöne, seltene, teilweise nur einmalig existierende Drucke von Lucas Cranach, Albrecht Altdorfer oder Hans Burgkmair.



Rasch griffen die Künstler aus dem Dürer-Kreis, Baldung Grien und Hans Wechtlin, sowie Meister wie Albrecht Altdorfer das Verfahren auf, mit dem sich einzigartige Farbwirkungen in der Druckgraphik erzielen ließen. Nur wenige Jahre nach seiner Erfindung in Deutschland entstanden in Italien die ersten Meisterwerke des Clair-obscur-Holzschnitts von Ugo da Carpi. Wenngleich dieser zu Unrecht behauptete, die neue Technik erfunden zu haben, war er doch für deren revolutionierende Weiterentwicklung verantwortlich, indem er sukzessive auf die schwarze Linienplatte verzichtete, und die Komposition aus Tonplatten mit unregelmäßig geschnittenen Farbfeldern zusammensetzte. Die Darstellung erhält dadurch eine extrem malerische Wirkung, als sei sie durch Licht und Farbe modelliert. Seine Nachfolger Antonio da Trento und Niccolò Vicentino haben die neuen Errungenschaften weiterentwickelt und andere Formschneider bis hin zu Andrea Andreani beeinflußt, der mit teilweise extrem großen Formaten neue Maßstäbe in dieser Technik setzte. Außergewöhnliche Lösungen schuf der Sieneser Künstler Beccafumi, der in einigen seiner faszinierenden Blätter den Kupferstich mit dem Farbholzschnitt kombinierte. Neben Frankreich wurden auch in den Niederlanden die neuen technischen Möglichkeiten des Farbholzschnitts aufgegriffen, wo sie ihr bedeutendster Vertreter, Hendrik Goltzius, extrem verfeinerte.

Ausstellungsdaten:

Wien 29.11.2013–16.2.2014
Albertina (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

In Farbe!

 

Dionysos

Rausch und Ekstase

Wie kein anderer der antiken Götter fasziniert Dionysos bis heute. Es ist der Reiz der Grenzüberschreitung, das Unheimliche und Wilde im Dionysischen, dessen schöpferische Macht Friedrich Nietzsche der von Apollon repräsentierten Vernunft und Beherrschung gegenübergestellt hat. Der Gott der Freude, des Rausches und der Fruchtbarkeit wird seit der Antike in einem Siegeszug, mit entfesseltem Gefolge von tanzenden Satyrn und Mänaden, gezeigt. Bei den Griechen und – unter dem Namen Bacchus – bei den Römern im religiösen Mysterienkult verehrt, steht er in der Kunst der Renaissance für den Triumph des Lebens. Die barocke Malerei macht ihn zum Symbol der Lebensfreude, er verkörpert das sinnliche Naturempfinden. Er und seine Braut Ariadne sind eines der am häufigsten gemalten Liebespaare. Bis ins 20. Jahrhundert äußert sich die Begeisterung der Künstler für die leidenschaftliche Welt des Weingottes in Selbstportraits als Bacchus oder Bacchantin.

Ausstellungsdaten:

Hamburg 3.10.2013–12.1.2014
Bucerius Kunst Forum (externer Link)

Dresden 8.2.–10.6.2014

Katalog zur Ausstellung:

Dionysos

 

Edvard Munch

Vom ersten Kuss bis in den Tod

Insgesamt 60 Werke – darunter 25 Blätter aus der »Sammlung Max Fischer«, die sich als Leihgabe im Museum befinden – veranschaulichen die für Edvard Munch typische Arbeitsweise und Themenvielfalt. Die Staatsgalerie ist in der glücklichen Lage, im Besitz des weltweit einzigen Abzugs des als »Der Schrei« berühmt gewordenen Blattes zu sein, das aber, wie unser Abzug beweist, vom Künstler selbst als »Geschrei« betitelt wurde. Erst kürzlich entdeckte Briefe belegen ferner, dass Munch schon im August 1923 das Stuttgarter Museum besuchte und auch danach Kontakt zum damaligen Direktor der Staatsgalerie, Otto Fischer, unterhielt. Wie bei kaum einem Maler vor ihm beherrschen Gefühle und Seelenzustände seine Bildthemen, und es gelang ihm, Abgründe unseres Daseins festzuhalten. Krankheit, Angst, Tod, Liebe, Eifersucht und Verzweiflung ziehen sich wiederholt und in zahlreichen Varianten leitmotivisch durch sein OEuvre. Ob in Malerei oder Graphik, mit den Variationen seiner Themen gingen ebenso vielfältige mal- und druck-technische Experimente einher. Vor allem in der Graphik bediente sich Munch stets neuer Ideen. So lieferten die wandelbaren Träger wie Platten, Steine und Holzstöcke die Basis für seine zahlreichen Verfeinerungen und Ausführungen der wieder-kehrenden Bildmotive.

Ausstellungsdaten:

Stuttgart 6.7.–6.10.2013
Staatsgalerie Stuttgart (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Edvard Munch

 

Egon Schiele

Der Anfang

Egon Schieles markanter Strich entwickelte sich bereits früh, sowie auch andere wesentliche Gestaltungsprinzipien sich bereits in seiner ersten Schaffensphase wiederfinden. Mit umfassenden Beiträgn zeigt die Publikation das Frühwerk Schieles, das hier zum Teil erstmalig abgebildet wird.

Ausstellungsdaten:

Tulln 28.3.–27.10.2013
Egon Schiele Museum (externer Link)

Ravensburg 16.11.2013–23.3.2014
Kunstmuseum Ravensburg (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Egon Schiele

Egon Schiele

 

Erich Heckel – Der große Expressionist

Werke aus dem Brücke-Museum Berlin

Erich Heckel (1883–1970) gehört zu den Hauptvertretern des deutschen Expressionismus. Als Mitglied der »Brücke« hat er am Anfang des 20. Jahrhunderts den Aufbruch zu einer modernen Kunst in Deutschland wesentlich mitgetragen.

Ausstellungsdaten:

Balingen 28.6.–29.9.2013
Stadthalle Balingen (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Erich Heckel - Der große Expressionist

 

Ernst Ludwig Kirchner

Meister der Druckgraphik

Ausstellungsdaten:

Berlin 19.10.2013–2.2.2014

Katalog zur Ausstellung:

Ernst Ludwig Kirchner

 

Florenz!

Die Stadt der Medici kommt an den Rhein

Florenz fasziniert seit jeher durch sein reichhaltiges Kulturerbe. Philosophen, Schriftsteller, Architekten, Ingenieure, Maler und Bildhauer haben in der Stadt am Arno über Jahrhunderte unzählige Meisterwerke geschaffen. Florenz, das ist die Stadt von Dante und Boccaccio, von Donatello und Michelangelo, von Amerigo Vespucci und Machiavelli und die Heimat der Medici.
Die Ausstellung geht dieser Faszination nach, indem sie – zum ersten Mal in Deutschland – der toskanischen Hauptstadt und dem „wunderbaren florentinischen Geist“ (Jacob Burckhardt) eine umfangreiche Präsentation widmet. Sie zeichnet das Porträt der Stadt über eine Zeitspanne von fast 700 Jahren: von der Wirtschaftsmacht des Mittelalters über die Wiege der Renaissance bis zur Bedeutung als intellektuelles und kosmopolitisches Zentrum im 19. Jahrhundert.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit der Soprintendenza Speciale per il Patrimonio Storico, Artistico ed Etnoantropologico e per il Polo Museale della città di Firenze und mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut.

Ausstellungsdaten:

Bonn 22.11.2013–9.3.2014
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik De (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Florenz!

 

Flourishing Spirits – Blüte des Geistes

Xu Jiang und Shi Hui

In einer erstmalig gemeinsamen Ausstellung zeigen die beiden Künstler Xu Jiang und Shi Hui ihre Werke, die jenseits ihrer eigenen Wirkmacht auch im Dialog Beziehungen aufweisen. In beiden Werken bildet die Auseinandersetzung mit der Natur den zentralen Fokus. Die Herangehensweise und Deutung ist jeweils eine andere und bei Xu Jiang steht eindeutig die gesellschaftspolitische Aussage im Vordergrund.

Zentrales Thema der Schau sind Sonnenblumen, Pflanzen, die ihre Blüten stets nach der Sonne ausrichten und die in den Augen des Künstlers zum Symbol für eine ganze Generation geworden sind: jene Generation, die nach den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts und nach der Kulturrevolution aufgewachsen ist. In dieser Zeit war nicht nur die chinesische Geschichte, sondern auch das Leben Einzelner tief greifenden Veränderungen unterworfen.

Ausstellungsdaten:

Koblenz 14.4.–16.6.2013
Ludwig Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Flourishing Spirits – Blüte des Geistes

 

Flowers & Mushrooms

Mit der Rolle von Klischees und geläufigen Themen setzte sich das Schweizer Künstlerduo Peter Fischli/David Weiss (1979-2012) viele Jahre auseinander und betitelte eine mehrteilige Serie von ca. 40 C-Prints 1997/98 Flowers, Mushrooms. Diese Werkserie und das Ansinnen der Künstler nimmt die Sommerausstellung Flowers & Mushrooms im MdM SALZBURG zum Anlass, eben diese Klischees und die Vielzahl an Bedeutungsebenen von Blumen und auch Pilzen als Symbolträger in der zeitgenössischen Kunst anhand einer Auswahl von Werken aus den Bereichen Fotografie, auf Fotografie basierender Malerei, Video und Plastik/Installation zu untersuchen. Dabei werden Kategorien wie Herrschaft, Vanitas, Erotik, Lebenszyklus und Politik ebenso kritisch untersucht wie Bedrohung und Kitsch. Blumen werden heute vorrangig mit ihrer dekorativen Funktion in Verbindung gebracht. Ihr hübsches, schmückendes Erscheinungsbild gilt seit dem Biedermeier als Sinnbild für ein perfektes gutbürgerliches Interieur. Eine nähere Betrachtung der vielfältigen symbolischen Verwendung in der Kulturgeschichte bringt weitere Bedeutungsebenen, die sich nicht selten auch auf das Ambivalente und Abgründige der menschlichen Existenz beziehen, zum Vorschein. Die zeitgenössische Kunst greift, wie die Ausstellung zeigt, diese lange und komplexe Bildtradition von Blume und Pilz auf und führt sie im alten Sinne, wie auch in einer Erweiterung um neue Themen fort.

Ausstellungsdaten:

Salzburg 27.7.–27.10.2013
Museum der Moderne (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Flowers & Mushrooms

 

Formalisierung der Landschaft

Hölzel, Mediz, Moll u.a.

Mit der Ausstellung Formalisierung der Landschaft - Hölzel, Mediz, Moll u. a. in der Reihe Meisterwerke im Fokus widmet sich das Belvedere einem Thema, das sinnbildhaft die Schwelle zur Flächenkunst des Jugendstils markiert. Diese neue Landschaftauffassung wies um 1900 einen Weg zur Entwicklung aus dem Impressionismus heraus. Weg von der Abbildhaftigkeit eines Landschaftsausschnittes wurde der Fokus auf den elementaren Aufbau der Bildkomposition gerichtet, und die Wiedergabe des wiederkehrenden Motivs des Baumes wandelte sich von der illusionistischen Valeurmalerei durch die Kontrastierung von hellen und dunklen Flächen zu einer ornamental anmutenden Reduktion der Formen. Diese Auffassung und Bedeutung von Baumgruppen oder Gehölzen lässt sich insbesondere im Werk von Adolf Hölzel sowie in dem seiner Freunde und Schüler wie Carl Moll, dem Ehepaar Mediz oder Theodor von Hörmann nachvollziehen.

Ausstellungsdaten:

Wien 28.5.–8.9.2013
Oberes Belvedere (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Formalisierung der Landschaft

 

Fritz Winter

Das Innere der Natur

Fritz Winter wurde 1905 in Altenbögge geboren, studierte von 1927 bis 1930 am Bauhaus und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg einer der bedeutendsten Vertreter der abstrakten Kunst. Die Ausstellung legt den Fokus auf das enge Verhältnis von Kunst und Natur, das sich wie ein roter Faden durch alle Phasen seines Schaffens zieht. Seine künstlerische Arbeitsweise verglich Winter mit der Forschungstätigkeit eines Wissenschaftlers, der mit einem Mikroskop Formen findet, die dem menschlichen Auge bisher verborgen waren: »Ich blicke in das Innere der Natur, die gleichsam vor meinen Augen transparent wird«. Bei seiner Suche nach den der Natur zugrunde liegenden »Form-
gesetzen« findet Winter organische Elemente, die an Zellen erinnern ebenso wie lichtdurchflutete kristalline Strukturen. Dabei geht sein Blick nicht nur in die Tiefe, sondern wandert immer wieder auch in den Makrokosmos des Universums. Dass die von Winter bearbeiteten Themen auch heute noch eine wichtige Rolle spielen, zeigen die Arbeiten ausgewählter zeitgenössischer Künstler wie Mária Bartuszová, Björn Dahlem, Olafur Eliasson, Berta Fischer und Wolfgang Flad. Einzelne Exponate werden den Werkgruppen Winters gegenübergestellt und erlauben so eine neue Sicht auf sein Werk.

Ausstellungsdaten:

Stuttgart 13.4.–7.7.2013
Kunstmuseum Stuttgart (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Fritz Winter

 

Géricault

Bilder auf Leben und Tod

Im Herbst 2013 präsentiert die SCHIRN die erste Einzelausstellung zu Théodore Géricault (1791–1824) in Deutschland. Sie rückt zwei der zentralen Themenkomplexe des bedeutenden französischen Malers der romantischen Schule in den Mittelpunkt: das physische Leiden des modernen Menschen, wie es eindrücklich in Stillleben von abgeschnittenen Köpfen und Gliedmaßen als das Ineinander von Leben und Tod zum Ausdruck kommt, sowie die psychische Qual, wie sie seine Porträts von Geisteskranken zeigen. Diese komplett neuartigen Darstellungen von existenziellen Situationen, von Wahnsinn und Krankheit, von Leiden und Tod stehen beispielhaft für Géricaults besondere Modernität, die solchen mit Abscheu und Ekel besetzten Sujets Bildwürdigkeit und eine verstörende Aktualität verleiht. Angesiedelt zwischen dem romantischen Geschmack an Horror und dem unsentimentalen Blick der Wissenschaft spielte Géricault mit seinen Bildern von Wahnsinn und Tod bei der Konstituierung und Sichtbarmachung des modernen Subjekts eine entscheidende Rolle. Im Dialog mit Arbeiten von Zeitgenossen wie Francisco de Goya, Johann Heinrich Füssli oder Adolph Menzel stellt die Schau das traditionelle Verständnis von Realismus und Romantik als zwei einander ausschließende Epochenstile in Frage.

Ausstellungsdaten:

Frankfurt 18.10.2013–26.1.2014
Schirn Kunsthalle (externer Link)

Gent 25.2.–21.5.2014

Katalog zur Ausstellung:

Géricault

 

Hans Aichinger

Die Familie. Eine Aufstellung

„Bilder, die faszinieren und zugleich distanzieren, weil sie so klar und doch schwer durchschaubar sind, weil Aichinger immer aufs Ganze geht und sich selbst nicht schont. Aichinger ankert auf der Rückseite der trostlosen Erfolgsgesellschaft, von wo aus er um so genauer auf die kulturellen Verwerfungen schaut, während er an seinen Konzentrationsübungen arbeitet. Was soll verkehrt sein an dieser Absage an die Flachheiten der Massenkultur und einem existenziellen, altertümlichen Anspruch auf das Geistige, auf Sinn und Weltverstehen?“
Aus: Christoph Tannert „Am Anfang ist Licht, am Ende das Nichts“ in: „Hans Aichinger. Wahrheit oder Pflicht“ Hirmer 2013.

Ausstellungsdaten:

Leipzig 4.5.–3.8.2013
maerzgalerie (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Hans Aichinger

 

Hundertwasser, Japan und die Avantgarde

Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) hat mit seinem Frühwerk maßgeblich die internationale Kunstszene der Nachkriegsavantgarde mitgeprägt. Schwerpunkt des Ausstellungskatalogs ist u. a. der Einfluss der japanischen Kunst und Philosophie auf Hundertwassers Arbeiten
der 1950er und frühen 60er Jahre.

Ausstellungsdaten:

Wien 6.3.–30.6.2013
Belvedere (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Hundertwasser

Hundertwasser

 

Im Zentrum des Expressionismus

Erwerbungen und Ausstellungen von Magdalena M. Moeller 1988 bis 2013 - Ein Jubiläumsband

Das 1967 gegründete Brücke-Museum sammelt als einziges Museum weltweit ausschließlich die Kunst der »Brücke«. Jede Neuerwerbung stellt somit eine Herausforderung an Qualität und Einzigartigkeit dar. In den 25 Jahren ihrer Tätigkeit als Direktorin des Museums hat Magdalena M. Moeller die Sammlung mit 480 Erwerbungen ganz erheblich erweitert und inhaltlich konsolidiert.

Ausstellungsdaten:

Berlin 21.6.–6.10.2013
Brücke-Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Im Zentrum des Expressionismus

 

Jenseits der Ansichtskarte

Die Alpen in der Fotografie

Erstmals seit ihrer Eröffnung im Jahr 2008 widmet die städtische Galerie Stihl Waiblingen, deren Schwerpunkt das Ausstellen von Arbeiten auf/aus Papier ist, eine Ausstellung der Fotokunst. Im Fokus der Schau „Jenseits der Ansichtskarte. Die Alpen in der Fotografie“ (Arbeitstitel) steht die fotografische Auseinandersetzung mit der alpinen Bergwelt von der Frühzeit der Fotografie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur aktuellen Fotografie. Der Schwerpunkt liegt auf der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie.

Ausstellungsdaten:

Weiblingen 12.10.2013–6.1.2014
Galerie Stihl (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Jenseits der Ansichtskarte

 

Johann Christian Reinhart

Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom

Johann Christian Reinhart (1761-1847) ghört zu den zentralen deutschen Künstlergestalten der Zeit um 1800. In Leipzig und Dresden ließ er sich zum Künstler ausbilden, unter anderem von Adam Friedrich Oeser. Von Anfang an konzentrierte sich Reinhart auf die Landschaftskunst. Im Lauf seines Lebens leistete er auf allen Gebieten dieses Genres Wesentliches und entwickelte sich zu einem ihrer bedeutendsten Vertreter überhaupt.

Ausstellungsdaten:

Hamburg 26.10.2012–27.1.2013
Hamburger Kunsthalle (externer Link)

München 21.2–26.5.2013
Neue Pinakothek (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Johann Christian Reinhart

 

Jordaens

und die Antike

Katalogbuch zur Ausstellung in Kassel vom 1. März bis 16. Juni 2013.
Einem der führenden Meister der flämischen Barockmalerei wird die große Sonderausstellung gewidmet; es ist die erste monographische Werkschau von Jordaens in Deutschland. Anhand von über 100 Werken von ihm, seinen Zeitgenossen sowie antiken Kunstwerken wird die Wechselwirkung zwischen der Antike und Jacob Jordaens anschaulich gemacht.

Ausstellungsdaten:

Brüssel 12.10.2012–27.1.2013
Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique (externer Link)

Kassel 1.3.–16.6.2013
Museum Fridericianeum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Jordaens

 

K. H. Hödicke

Malerei, Skulptur, Film

K. H. Hödickes gattungsübergreifendes Werk mit hintersinnigem Witz, das von Malerei und Skulptur zu Objektkunst und Film reicht, prägte die Berliner Kunstszene der letzten Jahrzehnte. Sein facettenreiches Schaffen wird nun umfassend und aktuell präsentiert.

Ausstellungsdaten:

Berlin 21.2.–27.5.2013
Berlinische Galerie (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

K.H. Hödicke

 

Karl Friedrich Schinkel

Geschichte und Poesie

Das preußische Universalgenie Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) wird mit dieser Ausstellung zum ersten Mal in München präsentiert. Nach der Premiere in Berlin
(7. 9. 2012 – 6. 1. 2013), wo ein langjähriges Forschungsprojekt am Kupferstichkabinett die Ausstellung vorbereitet hat, wird dieser umfangreiche Überblick in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München gezeigt.

Ausstellungsdaten:

Berlin 07.09.2012 – 06.01.2013
Staatlichen Museen zu Berlin - Kupferstichkabinett (externer Link)

München 01.02.2013-12.05.2013
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Karl Friedrich Schinkel

 

Kennedy in Berlin

Der Kennedy-Besuch in Deutschland 1963

Wenige Ereignisse der jüngeren deutschen Geschichte sind so sehr Teil der kollektiven Erinnerung wie John F. Kennedys Deutschland-Besuch von 1963. Ulrich Mack hat die hoch emotionale Reise damals mit der Kamera begleitet. Der Bildband präsentiert die besten Bilder seiner weitergehend unveröffentlichten Reportage.

Ausstellungsdaten:

Köln 9.3.-21.4.2013
In Focus Galerie (externer Link)

Berlin 30.4.-31.5.2013
Willy-Brandt-Haus (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Kennedy in Berlin

Kennedy in Berlin

 

Klapheck

Bilder und Texte

Präzise gemalte Maschinendarstellungen, die in ihrer Isolation auf dem Bildgrund monumentale Wirkung entfalten, machten Konrad Klapheck berühmt. Hauptwerke seines Œuvres, Texte des Künstlers sowie Essays über ihn liefern nun einen vielseitigen Überblick über sein Schaffen.

Ausstellungsdaten:

Düsseldorf 28.4. - 4.8.2013
Museum Kunstpalast (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Klapheck

 

Kleopatra

Die ewige Diva

Kaum eine historische Persönlichkeit wird in der Öffentlichkeit so kontrovers wahrgenommen wie Kleopatra VII., Ägyptens letzte Herrscherin (69–30 v. Chr.). Ihre Schönheit ist legendär. Sie gilt als hochgebildet und verführerisch, machtbewusst und durchtrieben, unberechenbar und mutig. Ihr bewegtes Leben und ihre schillernde Persönlichkeit inspirieren bis heute zahlreiche Schriftsteller, Maler und Musiker. Seit über 2000 Jahren erschafft jede Epoche ihr unverwechselbares Kleopatra-Bild. Es hinterfragt nicht nur die unterschiedlichen Weiblichkeitsmodelle, sondern auch die kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Anliegen ihrer Entstehungszeit. Diese erstaunliche Tatsache bietet den Ausgangspunkt für unsere interdisziplinär angelegte Ausstellung. Sie zeigt die vielen Gesichter der Kleopatra von der Antike bis in die aktuelle Popkultur. Herausragende Werke der Skulptur, Malerei, Fotografie, Film- und Videokunst verlocken den Betrachter zu einer Spurensuche in Zeit und Raum, die auch Fragen nach der eigenen Identität aufwirft.

Ausstellungsdaten:

Bonn 28.6.–6.10.2013
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik De (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Kleopatra

 

Leonardo da Vinci

Vorbild Natur – Zeichnungen und Modelle

Die Ausstellung geht der Frage nach, wie Leonardo da Vinci (1452–1519) als Techniker und Erfinder durch Naturbetrachtung zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen gelangte, die er akribisch und mit perfekten Zeichnungen versehen in seinen Notizbüchern festhielt. Diese heute auf viele Bibliotheken verteilten Handschriften dienten in den 1950er Jahren als Vorlage für Modelle, die seine Ideen interpretieren und dreidimensional veranschaulichen. 49 dieser spektakulären Exponate aus dem Museo Nazionale della scienzia e della tecnologia Leonardo da Vinci in Mailand werden in der Ausstellung zu sehen sein, die in Zusammenarbeit mit Universcience in Paris entstand.

Ausstellungsdaten:

München 11.10.2013–3.8.2014
Deutsches Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Leonardo da Vinci

 

Letzte Bilder

Von Manet bis Kippenberger

Letzte Bilder widmet sich herausragenden Werken, die Künstler in der allerletzten Phase ihres Schaffens hervorgebracht haben. Anhand einer konzentrierten Auswahl künstlerischer Positionen vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart wird dabei die Frage nach dem möglichen Abschluss eines OEuvres beleuchtet.

Ausstellungsdaten:

Frankfurt 28.2. - 2.6.2013
Schirn Kunsthalle (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Letzte Bilder

 

Max Pechstein auf Reisen

Utopie und Wirklichkeit

Ausstellungsdaten:

Stade 16.09.2012 – 20.01.2013

Zwickau 05.02.2012 – 13.05.2013

Würzburg 01.06. – 01.09.2013

Katalog zur Ausstellung:

Max Pechstein auf Reisen

 

Meissener Tabatieren des 18. Jahrhunderts

Ausstellungsdaten:

München 7.11.–8.12.2013

Katalog zur Ausstellung:

Meissener Tabatieren

 

Meisterstücke

Die schönsten Erwerbungen des Brücke-Museums

Das Brücke-Museum präsentiert in seiner Sommerausstellung 2013 eine einzigartige Auswahl der großartigsten Neuerwerbungen der letzten Jahre. Dem Besucher offenbart sich damit ein direkter Einblick in die Erwerbungsstrategie der Museumsleitung und darin gewissermaßen ein „Blick hinter die Kulissen“ des offiziellen Museumsbetriebs.
Gezeigt werden Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken der Künstler der „Brücke“ von den Anfängen bis zur ausgereiften Stilsprache des „Brücke“- Expressionismus.

Ausstellungsdaten:

Berlin 21.6.–6.10.2013
Brücke-Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Brücke Meisterstücke

 

Mel Bochner

If the colour changes

Mel Bochner (*1940) ist einer der Gründerfiguren der Konzeptkunst. Er gehört zu der New Yorker Künstlergeneration, die sich in den 1960er Jahren mit dem seinerzeit ausgerufenen »Ende der Malerei« auseinandersetzte.

Ausstellungsdaten:

London 12.10.-30.12.2012
Whitechapel Gallery (externer Link)

München 1.3.-16.6.2013
Haus der Kunst (externer Link)

Porto 12.7.-13.10.2013
Museu de Artes Contemporanea de Serralves (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Mel Bochner

 

Miniaturen der Zeit Marie Antoinettes aus der Sammlung Tansey

Die Miniaturensammlung Tansey gehört weltweit zu den größten und bedeutendsten Kollektionen dieser Kunstgattung. Der vorliegende Band ist der fünfte einer Reihe, die diese Sammlung nach epochebezogenen Schwerpunkten vorstellt.

Ausstellungsdaten:

Celle 25.1.2013-ca. Ende 2015
Bomann Museum Celle (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Miniaturen

 

Museum Angerlehner

Eine Privatsammlung wird öffentlich

Im Herbst 2013 wird das privat geführte Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels eröffnet. Es präsentiert die private Kunstsammlung von Kommerzialrat Heinz J. Angerlehner. Der Gründer und Eigentümer der FMT Gruppe, einem global agierenden Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Industriemontage und des Industrieservice, sammelt seit mehr als dreißig Jahren zeitgenössische Kunst sowohl renommierter als auch junger, aufstrebender Künstler aus Österreich und dem Ausland.

„Mit dem Museum möchte ich einen Rahmen für zeitgenössische Kunst schaffen und meine Sammlung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich habe mich immer als sozialer Unternehmer gesehen und fühle mich in gewissem Maß mitverantwortlich für das kulturelle und soziale Umfeld in meiner Heimatregion“, erläutert Heinz J. Angerlehner seine Beweggründe für das Museumsprojekt. So ist ihm auch eine gute Vernetzung mit anderen Kunst- und Kultureinrichtungen wichtig als Basis für weiterführende Kooperationen und Synergien.

Mit der Wachstumsdynamik der Sammlung entstanden auch der Wunsch und die Notwendigkeit, der privaten Kollektion Raum und dadurch Öffentlichkeit zu verschaffen. Das Museum wird am Areal der ehemaligen Konzernzentrale der FMT Industrieholding gegenüber dem Welser Messegelände in Thalheim errichtet. Mit einer Stegverbindung über den Traunfluss wird das Museum künftig auch für Besucher aus Wels leicht erreichbar sein.

Ausstellungsdaten:

Thalheim bei Wels ab 12.9.2013
Museum Angerlehner (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Museum Angerlehner

 

Mythos Welt

Otto Dix und Max Beckmann

Der Begriff „Neue Sachlichkeit“ wurde 1925 in der Kunsthalle Mannheim durch die gleichnamige Ausstellung von Gustav F. Hartlaub geprägt. Jetzt treten in Mannheim erstmals die beiden großen Künstlerpersönlichkeiten dieser Epoche – Otto Dix (1891–1969) und Max Beckmann (1884–1950) – in einen Dialog. Persönlich sind sie sich wohl nie begegnet, aber als Künstler treffen Dix und Beckmann gemeinsam den magischen Moment: wenn das Gewohnte plötzlich fremd wird und die Welt zum Mythos.
Das Werk beider Maler zeichnet nach dem Ersten Weltkrieg und in Abgrenzung zum Expressionismus ein neuartiges Verhältnis zur Wirklichkeit aus. Dix ist mit seinem kritischen Superrealismus der Protagonist des sogenannten „linken Flügels“ der Neuen Sachlichkeit, während Beckmann in der Balance von reiner Malerei und subjektiver Symbolik seine „transzendentale Sachlichkeit“ entwickelt.
Die Kunsthalle Mannheim präsentiert in „Dix/Beckmann: Mythos Welt“ über 250 Gemälde und Papierarbeiten und feiert mit der großen Ausstellung die Wiedereröffnung ihres Jugendstilflügels (1907) nach einer dreijährigen Generalsanierung. In Kooperation mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München.

Ausstellungsdaten:

Mannheim 22.11.2013–23.3.2014
Kunsthalle Mannheim (externer Link)

München 11.4.–10.8.2014

Katalog zur Ausstellung:

Mythos Welt

 

Op + Pop

Experimente amerikanischer Künstler ab 1960

Eine neue, starke Farbintensität und ungewohnte Bildträger erklären den internationalen Triumphzug des Siebdrucks in den 1960er- bis 1990er-Jahren. Zahlreiche Objekte aus den Vordruckphasen geben anschaulich Einblick in die künstlerische Auseinandersetzung mit einer Drucktechnik, die auf Papier wie auch auf Folie, Stoff, Metall oder Plastik zur Anwendung kommen kann. Mit kräftigen Farben experimentieren vor allem die Künstler der »Op Art« von Anni Albers über Richard Anuszkiewicz bis zu Sanford Wurmfeld und Dee Shapiro. Das Werk und die Theorien von Josef Albers standen dabei oft am Ausgangspunkt. Der Übergang zur »Pop-Art« wird in den Serien von Robert Indiana und Nicholas Krushenick deutlich. Die Möglichkeit der Nutzung unterschiedlicher Materialien begeisterte auch Robert Rauschenberg, Les Levine, Christo und Jeanne-Claude, Roy Lichtenstein und nicht zuletzt Jeff Koons und Keith Haring. Richard Estes erkannte eine weitere Option des Siebdrucks: für seine großformatigen fotorealistischen Arbeiten ging er mit dem Einsatz von über 200 Farben für immer noch kleinere Details bis an die Grenzen des Mediums.

Ausstellungsdaten:

Stuttgart 23.3.–16.6.2013
Staatsgalerie Stuttgart (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Op + Pop

 

Pompeji

Leben auf dem Vulkan

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung präsentiert eine spektakuläre Ausstellung über die antiken Städte Pompeji und Herculaneum, die durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. im Moment ihres Untergangs verewigt wurden. Rund 300 Exponate geben einen umfassenden Einblick in das Leben am Hang des Vulkans. Originale Wandmalereien, Bronze- und Marmorskulpturen, sowie Goldschmuck und Silbergeschirr, lassen neben verschiedensten Alltagsgegenständen die Vesuvstätten wieder auferstehen. Berühmte Exponate, wie einer der bronzenen Läufer aus Herculaneum, stehen neben neu entdeckten Objekten der vergangenen Jahre.

Ausstellungsdaten:

München 15.11.2013–30.3.2014
Kunsthalle der Hypo-Kunsthalle (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Pompeji

 

Provokation!

Goya, Daumier, Yongbo Zhao. Kritiker und Spötter ihrer Zeit

Ausstellungsdaten:

Bad Saulgau 12.10.–8.12.2013
Altes Kloster  (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Provokation! Goya, Daumier, Yongbo Zhao

 

Road Atlas

Straßenfotografie von Helen Levitt bis Pieter Hugo

Die Straße als Schauplatz des Alltags und urbanes Merkmal übt von jeher eine besondere Faszination auf Fotografen aus. Im »Road Atlas« werden erstmals 166 Fotografien aus der DZ BANK Kunstsammlung zum Thema Straße vereint: 29 Positionen und 70 Jahre Straßenfotografie.

Ausstellungsdaten:

Rüsselsheim 17.8.-16.10.2011
Opelvillen (externer Link)

Cottbus 11.7.-26.8.2012
Kunstmuseum Dieselkraftwerk (externer Link)

Erfurt 24.01.-03.03.2013
Kunsthalle (externer Link)

Frankfurt a.M. Sommer 2013
DZ Bank (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Road Atlas

 

Roni Horn

So verschieden die Medien sind, in denen sich die US-amerikanische Künstlerin Roni Horn ausdrückt, ist es doch eine Thematik, die sie in ihren Fotografien, Skulpturen, Installationen, Zeichnungen und Texten umtreibt: die der sich verändernden, unbeständigen Natur von Identität. Durch die Spiegelung von Bild- oder Objektpaaren etwa löst Horn, die 2009 mit einer großen Retrospektive unter anderem der Tate Modern in London und des Whitney Museum of American Art in New York bedacht wurde, im Wechselspiel von Ähnlichkeit und Differenz beim Betrachter Verunsicherung aus: Dieser kann eintreten in das Beziehungsgefüge aus einem vermeintlichen Ich und Du, sich selbst im zu- oder abgewandten Blick eines fotografierten Gesichtes suchen. Zu einem solchen Dialog laden besonders die in Sequenzen angelegten fotografischen Porträts Roni Horns ein. Eine dieser Serien wird die Künstlerin in einem eigens für die SCHIRN konzipierten Ausstellungsprojekt 2013 in der SCHIRN-Rotunde sowie als Intervention im Frankfurter Stadtraum präsentieren.

Ausstellungsdaten:

Frankfurt 12.12.2013–26.1.2014
Schirn Kunsthalle (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Roni Horn

 

Russische Lacke

Die Sammlung des Museums für Lackkunst

Das Museum für Lackkunst besitzt die außerhalb Russlands wohl bedeutendste Sammlung russischer Lackarbeiten. Sie datieren aus dem frühen 19. bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts und dokumentieren lückenlos die Entwicklung eines blühenden Kunst- und Gewerbezweigs.

Ausstellungsdaten:

Münster 17.4.–14.7.2013
Museum für Lackkunst (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Russische Lacke

 

Schönheit und Revolution

Klassizismus 1770–1820

In der Zeit um 1800 war Rom der zentrale Bezugspunkt für die europäischen Künstler. Ihr Interesse galt historischen und mythologischen Szenen der Antike und damit verbunden der Wiedergabe von Gefühlen und Leidenschaft, deren Bedeutung im 18. Jahrhundert diskutiert wurde.

Ausstellungsdaten:

Frankfurt am Main 20.2.–26.5.2013
Städel Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Schönheit und Revolution

 

Uta Reinhardt

Ausstellungsdaten:

München

Katalog zur Ausstellung:

Uta Reinhardt

 

Van Gogh at Work

Von den Kartoffelessern bis zu den Sonnenblumen, von seinem Zimmer in Arles bis zu dem Kornfeld mit Krähen – van Goghs berühmteste Werke werden unter dem innovativen Blickwinkel ihrer künstlerischen Ausführung betrachtet. Ein Augenschmaus der besonderen Art verbindet sich mit neuesten erkenntnissen über den großen Meister der Moderne.

Ausstellungsdaten:

Amsterdam 1.5.2013–12.1.2014
Van Gogh Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Van Gogh at Work

Vincent van Gogh

 

Verena Landau

Ausstellungsdaten:

Leipzig 20.9.–20.10.2013

Katalog zur Ausstellung:

Verena Landau

 

Vernis Martin

Französischer Lack im 18. Jahrhundert

Erstmalig widmet sich eine umfassende Ausstellung dem Wirken der Martins und ihrer Bedeutung für die weitere Entwicklung der europäischen Lackkunst. Berühmt für ihre täuschende Nachahmung der bewunderten ostasiatischen Lackarbeiten, wandten sie sich seit den vierziger Jahren zunehmend von den fernöstlichen Vorbildern ab, leiteten eine Erweiterung des Farbspektrums ein und entwickelten unter dem Einfluss der Goldschmiedekunst völlig neue Ziertechniken. In der Hinwendung zu den Motiven der zeitgenössischen französischen Kunst vollendete sich die von den Martins begründete Emanzipation vom asiatischen Modell. Doch erst die Härte und Transparenz des nach ihrem patentierten Verfahren hergestellten Lacks ermöglichten die außergewöhnliche Vielfalt und Qualität ihrer Arbeiten, das von ihnen im kleinen Format eingesetzte Papiermaché die Herstellung vielgestaltig formbarer und schwebend leichter Lackbijoux.

Ausstellungsdaten:

Museum für Lackkunst 13.10.2013–12.1.2014
Münster (externer Link)

Musée des Arts Décoratifs 12.2.–8.6.2014
Paris (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Vernis Martin

 

Von Mensch zu Mensch

Wilhelm Leibl & August Sander

Den realistischen Maler Wilhelm Leibl vereint mit dem berühmten Fotografen der Neuen Sachlichkeit August Sander ein ausgeprägtes Interesse für die Darstellung des Menschen. Ihre Porträtkunst trifft nun aufeinander und offenbart dabei überraschende Parallelen, denen erstmals nachgespürt wird.

Ausstellungsdaten:

Köln 17.5. - 11.8.2013
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Von Mensch zu Mensch

 

Werner Berg

Im Rausch der Kunst

Die Gugginger Künstler werden auch oft unter dem Begriff „Outsider-Art” vorgestellt. Ein Außenseiter in der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts war auch Werner Berg. Unter dem Titel „Im Rausch der Kunst" zeigt die Kabinettausstellung 2013 jene erstaunlichen und bisher gänzlich unbekannten Skizzen Werner Bergs, bei deren Entstehung die enthemmende Wirkung des Alkohols ihm den Weg zu vollkommener Spontaneität im kürzelhaften Erfassen der Wirklichkeit öffnete.

Ausstellungsdaten:

Bleiberg 11.5.–10.11.2013
Werner Berg Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Werner Berg

 

Wols

Die Retrospektive

Die phantastische Kunst des Wolfgang Schulze - Wols - bietet thematisch einen Miniaturkosmos zwischen Surrealismus und Informel und wird mit dieser Präsentation in ihrer ganzen Spannbreite und enormen Bedeutung für die Malerei im ausgehenden 20. Jahrhundert wiederentdeckt.

Ausstellungsdaten:

Bremen 13.4.–11.8.2013
Kunsthalle Bremen (externer Link)

Houston 13.9.2013–12.1.2014
Menil Collection (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Wols

Wols

 

Zurück zur Klassik

Ein neuer Blick auf das alte Griechenland

Die griechische »Klassik« entfaltet bis in unsere Zeit eine außerordentliche Wirkung. Die künsterlischen und intellektuellen Leistungen der Griechen des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr. galten schon den Zeitgenossen als vorbildhaft und sind in den nachfolgenden Jahrhunderten bewusst angegriffen worden.

Ausstellungsdaten:

Frankfurt am Main 8.2.–26.5.2013
Liebieghaus Skulpturensammlung (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

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